CBD Wirkung

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CBD Wirkung und Vorteile

  • Was genau ist das eigentlich?
  • Werde ich davon High?
  • Was bringt mir das?

Wir räumen mit Hilfe von wissenschaftlich belegten Beispielen mit einigen Vorurteilen auf und zeigen dir, ob es sich lohnt, das CBD öl einmal auszuprobieren.

Ist CBD Öl legal?

Grundsätzlich ist CBD Öl dann legal in Deutschland zu kaufen, wenn der THC-Anteil gering genug ist. Alle hier vorgestellten Produkte entsprechen diesem Standard und können komplett Angst vor dem Gesetz gekauft werden.

7 Vorteile von CBD Öl

Cannabidiol ist der Name des Wirkstoffs, der in den Ölen steckt, die man mittlerweile fast überall frei kaufen kann.
Besser unter der Abkürzung CBD bekannt, handelt es sich um einen von über 100 chemischen Bestandteilen der Marihuanapflanze (1).

Von diesen Bestandteilen ist Tetrahydrocannabinol, kurz THC, ist die wichtigste und bekannteste psychoaktive Substanz. Sie wird oft mit Marihuana in Verbindung gebracht oder sogar gleichgesetzt. THC sorgt für das „Highsein“ beim Konsum von Cannabis. CBD wiederum ist nicht psychoaktiv.

Diese Eigenschaft in Verbindung mit den anderen Wirkungen macht es für so viele Anwendungsbereiche interessant. Speziell in der Schmerzbehandlung und bei der Minderung von Angstzuständen kommt CBD Öl eine große Bedeutung zu. Hier kann es eine Alternative zu den pharmazeutischen Medikamenten sein – ohne deren Nebenwirkungen auf den Gemütszustand.

CBD Öl wird hergestellt, indem man das CBD aus der Cannabispflanze extrahiert und dann mit einem Transportöl wie Kokosöl oder Hanfsamenöl verdünnt.

Seine Bedeutung in der medizinischen Welt steigt mehr und mehr. Es ist umso erfreulicher, dass es eine stetig wachsende Studienlage dazu gibt. Die wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

1 Es kann Schmerzen lindern

Bereits um 2900 vor Christus wurde Marihuana zur Schmerzbehandlung verwendet (2).
Seitdem haben Forscher herausgefunden, dass einige Bestandteile von Marihuana – unter Anderem CBD – verantwortlich für schmerzlindernde Wirkung sind.

Der menschliche Körper beinhaltet ein spezielles System, das so genannte Endocannabinoid System. Dieses ist in die Regulation von verschiedenen Körperfunktionen eingebunden und wirkt sich auf Schlaf, Schmerz, Appetit und Immunantworten aus (3).

Der Körper produziert Endocannabinoide, die als Neurotransmitter an bestimmte Cannabinoid-Rezeptoren andocken können.
Studien haben gezeigt, dass CBD helfen kann, chronische Schmerzen zu reduzieren, indem es sich auf die Aktivität von Endocannabinoid-Rezeptoren auswirkt, Entzündungen hemmt und mit Neurotransmittern interagiert (4).

Eine Studie an Ratten hat beispielsweise gezeigt, dass CBD Injektionen die Schmerzantwort auf chirurgische Eingriffe reduziert hat. Eine andere Studie zeigte wiederum, dass CBD Schmerzen am Ischiasnerv und Entzündungen lindern konnte (5,6).

Mehrere Studien an Menschen zeigten, dass eine Mischung aus CBD und THC effektiv in der Schmerzbehandlung bei multipler Sklerose und Arthritis ist.

Ein Mundspray, das Sativex genannt wird, hat genau so eine Zusammensetzung und ist in vielen Ländern zur medizinischen Behandlung von multipler Sklerose zugelassen.

Eine Studie hat 47 Personen begleitet, die dieses Medikament einen Monat lang verwendet haben. Die Teilnehmer berichteten von Verbesserungen bei Schmerz, Gehfähigkeit und weniger Muskelspasmen. Trotzdem muss erwähnt werden, dass diese Studie keine Kontrollgruppen enthielt und Placebo-Effekte nicht ausgeschlossen werden können (7).

Eine andere Studie zeigte, dass Sativex signifikanten Einfluss auf Bewegungsschmerz, Schmerz bei Ruhe und Schlafqualität von 58 Personen mit rheumatischer Arthritis hatte.

Zusammenfassung: CBD kann – besonders in Verbindung mit THC – effektiv Schmerz im Zusammenhang mit multipler Sklerose oder Arthritis lindern (8).

2 Kann Angstzustände und Depressionen mildern

Angstzustände und Depressionen sind weit verbreitete psychische Erkrankungen, die großen Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden nehmen kann.

Nach Angaben der WHO ist Depression auf Platz 1 der Krankheiten, die für Arbeitsunfähigkeit weltweit sorgen. Angststörungen sind auf Platz 6 (9).

Diese beiden Krankheitsbilder werden üblicherweise mit pharmazeutischen Medikamenten behandelt, die eine Reihe von Nebenwirkungen haben. Zu den häufigsten zählen Schläfrigkeit, Bewegungsdrang, Schlaflosigkeit, sexuelle Funktionsstörung und Kopfschmerzen (10).

Weitere Medikamente wie Benzodiazepine können süchtig machen und zum Medikamentenmissbrauch führen (11).

Da CBD Öl mit deutlich weniger Nebenwirkungen Hilfe bei den oben genannten Krankheiten verspricht, schauen viele Betroffene mit großem Interesse auf diese natürlich Alternative.

In einer brasilianischen Studie erhielten 57 Männer entweder oral CBD oder ein Placebo und sollten 90 Minuten später ein eine simulierte öffentliche Rede halten. Die Forscher fanden heraus, dass eine 300-mg Dosis am effektivsten bei der Reduktion von Ängsten während der Rede war.

Das Placebob, die 150-mg Dosis und die 600-mg Dosis wiederum hatten wenig bis gar keinen Effekt (12).

CBD Öl wurde bereits erfolgreich bei der Behandlung von Schlaflosigkeit und Angstzuständen bei Kindern mit posttraumatischer Belastungsstörung verwendet (13).

In weiteren Tier-Studien konnten außerdem verschiedene Effekte nachgewiesen werden, die auch bei pharmazeutischen Antidepressiva wirken (14, 15).

CBD hat die Fähigkeit, auf die Hirnrezeptoren von Serotonin einzuwirken. Hierbei handelt es sich um einen Neurotransmitter, der die Stimmung und soziales Verhalten reguliert. Mit dieser besonderen Fähigkeit werden die oben beschriebenen positiven Wirkungen begründet.

Zusammengefasst: In Studien mit Tieren und Menschen wurde nachgewiesen, dass sich CBD positiv bei Angstzuständen und Depressionen auswirken kann.

3 Auswirkungen auf Krebserkrankungen

CBD kann Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung wie Übelkeit, Erbrechen und Schmerzen lindern.

Eine Studie hat die Nebenwirkungen von CBD und THC auf 177 Patienten und deren krebsbezogene Schmerzen untersucht. Das Interessante: Während die normalen Medikamente bei den Teilnehmern keine oder kaum Dämpfung brachte, berichteten die Teilnehmer von signifikanten Erleichterungen durch ein CBD-THC Extrakt (16).

Häufige Nebenwirkungen von Chemotherapien sind Übelkeit und Erbrechen. Auch hier kann CBD eine Linderung herbeiführen (17).

Auch wenn es hier herkömmliche Medikamente gibt, sind die nicht immer wirksam oder bringen noch wieder andere Nebenwirkungen mit sich.

Eine Studie mit 16 Personen, die sich einer Chemotherapie unterzogen haben, zeigte, dass eine Mischung aus THC und CBD bessere Reduktion von Schwindel und Übelkeit erreichte als die normalerweise verabreichten Medikamente (18).

Einige Reagenzglas-Studien und Tierversuche geben ebenfalls Anzeichen dafür, dass CBD sogar gegen Krebszellen wirken kann. Ein Beispiel: Eine Reagenzglas-Studie fand heraus, dass konzentriertes CBD das Absterben von Brustkrebszellen auslösen kann (19).

Eine weitere Studie zeigte, dass CBD das Wachstum von Krebszellen in Mäusen hemmt (20).

Trotzdem handelt es sich hier lediglich um Studien mit Tieren und im Reagenzglas. Sie geben Rückschlüsse darauf, was im Menschen möglich sein könnte. Weitere Studien mit Menschen müssten hier zeigen, was sich davon als richtig herausstellt, bevor weitere Schlüsse gezogen werden.

Zusammenfassung: CBD kann die Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung lindern. Dass es als Medikament auch gegen Krebs selbst eingesetzt werden kann, muss erst mit weiteren Studien bewiesen werden.

4 CBD kann Akne reduzieren

Akne ist eine weit verbreitete Hauterkrankung, die mehr als 9% der Weltbevölkerung beeinträchtigt (21).

Man vermutet, dass sie von verschiedensten Faktoren wie genetischer Veranlagung, Bakterien, Entzündungen unter der Haut und der Überproduktion von Talg (22, 23).

Basierend auf verschiedenen Studien kann CBD Öl mit seinen entzündungshemmenden Eigenschaften das Auftreten von Akne reduzieren. Außerdem midnert es die Talg – oder Sebumproduktion, wie eine Reagenzglas-Studie herausgefunden hat.

Neben entzündungshemmenden Eigenschaften belegt diese Studie auch, dass bestimmte Akne fördernde und entzündliche Zytokine deaktiviert wurden (24).

Diese entzündungshemmende Wirkung wurde auch von einer anderen Studie nachgewiesen (25).

Auch wenn diese Studien vielversprechend sind, werden natürlich noch weitere menschliche Studien benötigt, die das weiter belegen.

Zusamenfassung: Kann aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung und seiner Fähigkeit, Talgproduktion zu regulieren, ein Mittel gegen Akne sein.

5 CBD Öl kann neuroprotektive Wirkungen haben

Ähnlich wie bei den anderen Punkten gibt es einige Studien, die vermuten lassen, dass CBD auch positive Auswirkungen auf das Nervensystem haben kann.

Forscher vermuten, dass die Auswirkungen auf das endocannabinoid-System und andere Hirnsignalsysteme positive Effekte bei neurologischen Störungen auslösen können.

Tatsächlich ist einer der am meisten erforschten Anwendungsbereiche von CBD die Behandlung von neurologischen Störungen wie Epilepsie und multipler Sklerose. Auch wenn die Forschung hier relativ jung ist, haben einige Studien bereits vielversprechende Ergebnisse gezeigt.

Das Medikament Sativex – ein Mundspray mit CBD und THC – hat bereits nachgewiesenermaßen eine lindernde Wirkung auf Muskelspasmen bei multipler Sklerose.

Eine Studie mit 276 Teilnehmern zeigte, dass 75% der Betroffenen eine Besserung bei Spasmen zeigten, während die regulären Medikamente nicht so gut wirkten (26).

Bei einer anderen Studie wurde 214 Epileptikern eine CBD-Dosis zwischen 0,9 – 2,3 Gramm gegeben, was jeweils 2-5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht entspricht. Die Krampfanfälle gingen hierbei im Durchschnitt um 36,5% zurück (27).

Eine weitere Studie fand heraus, dass CBD im Vergleich zu einem Placebo die Anfälle von Kindern mit dem Dravet Syndrom reduzieren konnte. Bei dem Dravet Syndrom handelt es sich um eine komplexe Form von Epilepsie bei Kindern (28).

Es muss jedoch erwähnt werden dass einige Personen in beiden Studien über folgende Nebenwirkungen bei CBD geklagt haben: Muskelkrämpfe, Fieber, Müdigkeit.

CBD wurde auch auf positive Effekte in der Behandlung von anderen neurologischen Erkrankungen getestet.

So haben verschiedene Studien nachgewiesen, dass eine Behandlung mit CBD die Lebens- und Schalfqualität von Patienten mit Parkinson verbessert (29, 30).

Außerdem haben Tierversuche und Reagenzglas-Studien gezeigt, dass CBD die Entzündungen hemmen und den neurodegenerativen Prozess, der mit Alzheimer in Verbindung gebracht wird verlangsamen kann (31).

Eine Langzeitstudie an Mäusen, die genetische Veranlagungen für Alzheimer hatten, zeigte, dass CBD eine vorbeugende Wirkung bei dem damit verbundenen kongitivem Verfall hat (32).

Zusammenfassung: Obwohl die Forschungsergebnisse noch nicht umfassend sind, kann sich CBD positiv auf Eplepsie und Parkinson auswirken. Außerdem zeigte sich in Tierversuchen und Reagenzglas-Studien, dass CBD das Fortschreiten von Alzheimer-Erkrankungen verlangsamen kann.

6 Kann Herzgesundheit fördern

Studien haben verschiedene positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System herausgestellt, die mit CBD in Verbindung gebracht werden können. Dazu zählt u.A. die Senkung von Bluthochdruck.

Bluthochdruck wiederum ist bekannt als Auslöser oder zumindest begünstigend für Erkrankungen wie Schlaganfälle, Herzinfarkte und das metabolische Syndrom (33).

Studien legen nahe, dass CBD bei Bluthochdruck helfen kann.
In einer kürzlich erschienenen Studie wurde 9 gesunden Männern eine Dosis von 600 mg CBD Öl gegeben. Der Blutdruck wurde im Vergleich zum Placebo sichtbar verringert.

In der selben Studie wurden die Männer Stresstests ausgesetzt, die normalerweise den Blutdruck steigen lassen. Interessanterweise ließ der Stresstest bei den Männern, die eine CBD Dosis erhalten hatten, den Blutdruck weniger ansteigen als es bei solchen Tests üblich ist (34).

Die Forscher vermuten, dass die Stress- und angstreduzierenden Eigenschaften von CBD verantwortlich für die Verringerung von Blutdruck sind.

Eine Tierstudie legt außerdem nahe, dass CBD wegen seiner Antioxidantien und der stressreduzierenden Wirkung bei Herzkrankheiten entzündungshemmende Wirkung hat und dem Zelltod vorbeugen kann.

In besagter Sutdie reduzierte CBD bei diabetes- und herzkranken Mäusen den oxidativen Stress und verhinderte auf diese Weise Herzschäden (35).

Zusammenfassung: Auch wenn hier weitere Studien am Menschen benötigt werden, kann CBD auf verschiedene Weise bei einer Herzerkrankung helfen, sowohl durch Reduktion des Blutdrucks als auch indem es Herzschäden vermeidet.

7 Verschiedene weitere positive Effekte

In den Studien werden noch weitere positive Wirkungen von CBD vermutet, die oben noch nicht näher betrachtet wurden. Dazu zählen:

  • Antipsychotische Effekte: Studien deuten an, dass CBD Personen mit Schizophrenie und anderen psychischen Erkrankungen helfen kann, indem es die psychotischen Symptome reduziert (36).
  • Behandlung von Drogenmissbrauch: CBD scheint Nervenzellen im Gehirn zu modifizieren, die mit Drogenabhängigkeit in Verbindung stehen. Bei Ratten konnte CBD nachweislich die Morphin-Abhängigkeit und das Verlangen nach Heroin senken (37).
  • Antitumor-Effekte: In verschiedenen Reagenzglas- und Tier-Studien konnten tumorhemmende Wirkungen entdeckt werden. Bei Ratten hemmte CBD die Ausbreitung von Brust-, Prostata-, Hirn-, Darm-, und Lungenkrebs (38).
  • Diabetesvorsorge: Bei Mäusen, die genetisch für Diabetes veranlagt waren, ist die Erkrankung mit CBD um 56% seltener ausgebrochen. Außerdem wurden Entzündungen signifikant reduziert (39).

Gibt es Nebenwirkungen?

In dem Text vorher ist es schon teilweise angeklungen. Wie jedes Medikament hat auch CBD Nebenwirkungen. Auch wenn es verhältnismäßig milde Nebenwirkungen im Vergleich zu „echten“ Psychopharmaka sind, wollen wir sie natürlich nicht verschweigen.
In den Studien wird am häufigsten von diesen berichtet (40):

  • Durchfall
  • Änderungen von Appetit und Gewicht
  • Abgeschlagenheit

Es ist bekannt, dass CBD auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben kann. Deshalb solltest Du auf jeden Fall vorher mit einem Arzt sprechen, um mögliche negative Auswirkungen zu vermeiden (41).

Das gilt besonders, wenn deine regulär eingenommenen Medikamente eine so genannte „Grapefruit Warnung“ haben. Denn sowohl Grapefruits als auch CBD können cytochrome P450 stören. Dabei handelt es sich um eine Gruppe von Enzymen, die wichtig für die Verarbeitung von bestimmten Medikamenten im Körper sind (42).

Eine Studie mit Mäusen zeigte, dass hochdosierte CBD Präparate leberschädlich sein können. Dazu muss aber erwähnt werden, dass einige der Mäuse mit extrem großen Dosen zwangsgefüttert wurden (43).

Zusammenfassung: Auch wenn CBD grundsätzlich als sicher angesehen wird, kann es zu ungewünschten Reaktionen wie Durchfall und Abgeschlagenheit kommen. Außerdem kann es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten geben.

Fazit

CBD Öl wird bereits umfassend auf seine potenzielle Rolle bei der Erleichterung Symptomen vieler verbreiteter Erkrankungen erforscht. Dazu gehören Angststörungen, Depressionen, Akne und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Für Personen mit Krebs kann es sogar eine Alternative in der Schmerzbehandlung sein.

Die Forschung an CBD geht stetig weiter. Deshalb kann man davon ausgehen, dass bald Studien dazukommen, die weitere positive Wirkungen nachweisen können.

Auch wenn noch viel über die Sicherheit von CBD in der Anwendung geforscht werden muss, so zeigen bereits viele Studien, dass CBD allgemein als sichere, natürliche Behandlungsmethode angesehen werden kann.

Wenn Du Interesse hast, CBD auszuprobieren, kannst Du viele Produkte, wie Öl, Kaugummis oder Lotions, online kaufen.

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